Japan

Japan – In Watte gepackt wurden wir auf Händen durch’s Land getragen.

Als Familie mit zwei kleinen Kindern (5 und 7) nach Japan?
Die beste Idee seit langem.
Wir leben in Bern, haben kein Auto und sind gewohnt mit dem GA zu reisen und wir lieben asiatisches Essen.

Zugfahren + Sushi = Japan
Und diese Rechnung ging auf.

Zum ersten Mal haben wir schon vor unserer Reise die Stationen festgelegt, wann geht es wohin und wie lange bleiben wir da. Dank der guten Vorbereitung gemeinsam mit Thomas Köhler von Japan-Ferien.ch und ihrem Reisehandbuch lief alles wie am Schnürchen. Der Japan-Abend im Büro in Winterthur war interessant, warf aber auch viele Fragezeichen auf bzgl. Unterkunft, Kosten, Kinder, Tattoos…
Bei einem privaten Reise-Planungs-Treffen wurden wir in unserer Wunsch-Route bestärkt und es gab dann die passenden Antworten und so viele schöne zusätzliche Ideen und Tipps. Gerade auch was die Fahrten im Shinkansen und die Reservierungen dafür betraf.

Wir haben schon einige Länder bereist in denen es sehr laut, extrem schmutzig, ständig handelnd und furchtbar chaotisch zuging, man neben brennendem Müll isst, sich mit einem Eimer duscht und bettelnde Kinder abschütteln muss…

Das alles ist Japan nicht.

Im Gegenteil: Es ist so leise, dass es schon fast unheimlich ist, kein hupen, kein schreien. Besonders in der U-Bahn spricht niemand miteinander. Stille! Trotz Millionen Menschen während der Rushhour. Wir kamen uns vor wie Elefanten im Porzellanladen. Ausserdem ist es unglaublich sauber. Obwohl es keine (kaum) Abfalleimer gibt. Jeder nimmt seinen Müll mit nach Hause. Nichts liegt herum, auch keine Zigarettenstummel.
Was es definitiv nicht zu wenig gibt sind Restaurants. Yummi! Wir haben jeden Tag soooo gut gegessen. Unbeschreiblich!

Allgemein sind alle extrem freundlich, nett und zuvorkommend. Sie freuen sich sehr, wenn man sich verbeugt und ein paar Worte sagen kann und auch, wenn man sich an die Regeln hält: z.B. die Schuhe auszieht (im Restaurant gibt es dafür lustige Schliessfächer/Schränke). Gedrängelt wird nicht und angestellt wird sich gern und von links. Man wartet geduldig bis man dran ist.

Herrlich kurzweilig war es. Von vier vergangenen Wochen keine Spur. Zeit ist eben leider nur ein dehnbarer Begriff. Vor dem Flug wieder in Tokyo fühlte es sich an wie nach Hause kommen. Verrückt! Wir haben gefroren, geschwitzt, geweint und gelacht, geschlemmt, viel gesehen und viel gemacht, darunter auch tolle Bekanntschaften. Mit Erinnerungen im Herzen und im Koffer, mit Bildern im Kopf und der Kamera und grossem Appetit auf mehr ging es zurück in die Schweiz.

Schön war’s!

Lust auf einen Wochenend-Intensiv-Workshop zum Thema Urlaubsbilder und Fotobuch?

Und nun viel Spass mit den Bildern.

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